How to Ferienhaus – wer, wie, was…

So beginnt es nun. Wir möchten ein Ferienhaus kaufen und mit Gästen teilen. Das ist das Ziel. Noch sind wir ganz am Anfang. Unseren Weg möchten wir dokumentieren – zum Einen für uns selbst als Erinnerung. Wenn wir irgendwann in ferner Zukunft einmal zurück blicken, soll dieser Blog für zahlreiche Anekdoten sorgen. All die Schwierigkeiten, die man überwinden muss, wenn man ein Haus kauft, saniert, einrichtet und möglichst mit Gewinn vermietet und auch all die lustigen Geschichten, die man dabei erlebt, sollen hier festgehalten werden. Zum Anderen möchten wir unsere Erlebnisse mit anderen Menschen teilen, die mit dem gleichen Gedanken spielen und sich vielleicht einfach nur nicht trauen. Die möchten wir ermutigen. Denn ganz am Ende kommt hoffentlich ein Erfolgserlebnis, das noch viele weitere Leute inspiriert.

Zunächst zu den simpelsten Fragen: Wer sind wir? Wie gehen wir vor und was ist unsere Vision?

Wir sind eine kleine Berliner Familie. Ganz klassisch: Mutter, Vater, zwei kleine Kinder. Wir Erwachsenen haben einen ebenso klassischen Bürojob, mit dem wir durchschnittlich verdienen. Zu durchschnittlich, um uns die aktuellen Berliner Immobilienpreise leisten zu können, wenn wir mal ehrlich sind. Seit ungefähr zwei Jahren besichtigen wir hier und da Häuser, sind selbstverständlich schon ins Berliner Umland ausgewichen und trotzdem: Ein Haus mit circa 140 qm und einem etwas größeren Grundstück übersteigt unser Budget. In den meisten Fällen würde unser Eigenkapital schon von den Kaufnebenkosten, also vom Makler, Notar und den Grunderwerbssteuern, aufgefressen werden. Wenn wir dann noch berücksichtigen, dass wir beide Mitte 30 sind und die enormen Preise möglichst auch noch bis zur Rente bezahlt werden müssen (ohne dass wir die nächsten zwanzig Jahre von Brot und Wasser leben müssen), können wir die ganze Sache erst einmal ad acta legen. Wir haben beschlossen zu warten. Wie so viele andere. Irgendwann, so unsere Hoffnung, werden die Preise sinken und dann schlagen wir zu. Oder bei der ganzen Warterei taucht eine einmalige Gelegenheit auf, die wir nutzen können.

Bis dahin müssen wir uns was einfallen lassen. „Dann wenigstens ein Ferienhaus am Meer!“, war der nahe liegende Gedanke. Da oben in Mecklenburg, da ist es noch günstig, dachten wir weiter. Und machten uns auf die Suche nach einem Ferienhaus an der Ostsee. Wir haben viele schöne Wochenenden damit verbracht, die Kinder zu Besichtigungen zu schleifen mit der Aussicht, danach wenigstens noch zum Strand zu gehen. Und es ist geglückt: Wir haben ein kleines Haus am Stettiner Haff gefunden, das wir nun kaufen möchten. Wir sind uns bereits mit der Verkäuferin einig. Der Notartermin, die Finanzierung und alles andere stehen noch aus. In trockenen Tüchern ist also noch nichts. Wir sind alle ganz gespannt, ob alles reibungslos verläuft oder ob uns bereits beim Kauf einige Hindernisse im Wege stehen.

Sofern wenigstens die Sache mit dem Kauf klappt, werden wir Besitzer eines rund 135 qm großen Hauses aus den 80er Jahren. Das Haus ist bereits seit zwei Jahren unbewohnt und bedarf noch der ein oder anderen Umgestaltung. Das soll in den nächsten Monaten passieren. Wir wollen uns Zeit dafür lassen, zuerst ein Gespür für die Räume bekommen, dann nach und nach behutsam sanieren und einrichten. Hoffentlich können wir dann unser Ferienhaus schon ab dem nächsten Jahr an Urlauber vermieten. So ist der Plan.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Das sind tolle Zukunftspläne! Ich liebe das Meer. Da kann man so schön die Seele baumeln lassen. Viel Spass für euer Projekt und das alles reibungslos abläuft!
    Liebe Grüße Neicoolio

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    1. Danke dir! Dass alles reibungslos läuft, wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Hoffentlich sind wir trotzdem erfolgreich 🙂

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