Wie finanziert man ein Ferienhaus? #2 – die Unterlagen sind da!

Hurra, unsere Finanzierung wurde genehmigt. Eigentlich hatten wir daran zwar keinen Zweifel, da wir bei leicht überdurchschnittlichem Einkommen (das meine ich wörtlich, ihr könnt ja mal Deutschlands Durchschnittseinkommen googlen, dann wisst ihr, wie viel wir ungefähr verdienen….) nur einen relativ geringen Kredit wollten, aber man weiß ja nie.

An dieser Stelle noch einmal ein Lob an Interhyp! Unser ursprünglicher Berater ist im Urlaub und seine Vertretung ist noch ein Ticken beflissener als er. Den Eindruck habe ich übrigens oft: Frauen sind in der Regel ein bisschen weniger cool, dafür umso fleißiger. Als Kundin oder Kunde kann man sich darüber nur freuen.

Frau S. bereitete wie versprochen unsere eingereichten Unterlagen für die Bank auf, stellte in unserem Namen den Finanzierungsantrag und informierte uns beinahe täglich über den aktuellen Stand. Nach drei Tagen hatte die INGDiBa über unseren Antrag entschieden und Frau S. informierte uns auch darüber umgehend. Bereits einen Tag später hatten wir einen dicken Umschlag im Briefkasten mit den Vertragsunterlagen.

Nun wird wohl unsere Zusammenarbeit mit Interhyp von der mit der INGDiBa abgelöst. Wir hoffen, diese gestaltet sich als genauso positiv, aber das kann natürlich nur die Zeit zeigen.

Erstmal galt es, die Unterlagen zu lesen, zu verstehen und unterschrieben zurückzusenden. Bei kleineren Fragen stand Frau S. übrigens wieder ohne Murren zur Verfügung. Was haben wir bekommen von der INGDiBa? Schauen wir mal.

Finanzierungsmappe2

Neben dem obligatorischen Anschreiben gab es eine dicke Mappe mit Unterlagen. Außen ein idyllisches Foto einer vierköpfigen Familie. Das könnten wir sein – nur mit sauberen Kindern. Ein Slogan verspricht, dass wir es nun in der Hand haben: die Baufinanzierung ist da. Und: „Jetzt fließt das Geld!“

Innen besteht die Mappe aus vier Ablagefächern, die jeweils mit Hinweisen versehen sind: 1. Unterlagen, die zurückgesandt werden müssen, 2. Unterlagen, die noch bearbeitet werden müssen, 3. Formulare für die Auszahlung des Darlehens und 4. Dokumente, die bei uns verbleiben.

Wir machten uns also ans Werk und lasen uns ein. Neben dem Vertragsangebot, Unterlagen für den Notar und für uns, muss Roman in den nächsten Tagen noch einmal zur Post, um sich per Identverfahren zu legitimieren. Da die INGDiBa für eigene Kunden einen günstigeren Zinssatz anbietet, habe ich im Zuge der Antragstellung dort ein Konto eröffnet und mich bereits dafür ausweisen müssen. Aber das ist auch für Roman fix nachgeholt. Die Unterlagen lasen wir durch, es ist alles erstaunlich verständlich beschrieben. Da wir nur einen Teil des Kredites für den Hauskauf und den Rest für Modernisierungsmaßnahmen verwenden, sind den Unterlagen auch Auszahlungsanweisungen für die Modernisierung beigelegt. Bis 10.000,- EUR müssen diese bei der INGDiBa nicht extra angefragt werden, sondern man kann sie sich quasi selbst auszahlen.

Am Ende sind wir erneut überrascht, wie einfach alles zu sein scheint. Ich hatte mir immer mehr Unterlagen, mehr Kleingedrucktes, mehr Bauchschmerzen vorgestellt. Vielleicht gehen wir die Sache zu naiv an? Ich glaube, das ist tatsächlich die gängige Meinung in unserem Bekanntenkreis. Bislang glaubt noch kaum einer an unsere Idee eines gewinnbringenden Ferienhauses. Ich hoffe, wir können sie eines Besseren belehren. Ein entscheidender Schritt ist mit der Finanzierung getan.

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s